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03Mai

Nahraum erkunden, Semesterferien einmal anders nutzen

Langsam anders besser oder auch bewusster, unter dieses Motto stellten wir eine mehrtägige Wanderung von Erlangen ca. 90 km Richtung Osten. Ziel war eigentlich Carmens Heimat Floß (nördlich von Weiden). Wir hatten also 120 km vor uns. Nach unserer Griechischprüfung machten wir uns also schwer bepackt auf und durchwanderten sozusagen die Osterwoche. Durch den Sebalder Forst gings am ersten Tag bis Schnaittach (30km), wo wir im evangelischen Gemeindehaus übernachteten. Am zweiten Tag gings dann durch die Hersbrucker Schweiz (teilweise auf dem Albquerweg) bis nach Hartenstein (20km), die zweite Übernachtung erfolgte mit den Ministranten im katholischen Pfarrheim (wir waren also ökumenisch unterwegs). Mit Blasen und Schmerzen schafften wir an Tag drei sogar nochmal ca. 25km bis Vilseck, weiter durch die schöne Hersbrucker Schweiz. Am Samstag überraschte uns leider Hagel und die Motivation sowie die Kraft verließen uns, so dass wir nach ca. 90km kurz vor Kohlberg aufgaben und noch ein Stückchen getrampt sind.Grenzen kennenlernen gehört eben auch dazu; wissen, wann man aufhören sollte. Dabei war es erstaunlich, dass wir die Bedenken der Daheimgebliebenen enttäuschen durften: Haben wir doch ohne großartige Pläne ganz spontan mit einem Quäntchen Gottvertrauen jede Nacht ein Dach übern Kopf gehabt und herzliche Bewirtungen erleben dürfen. Es war eine rundum gute Erfahrung, v.a. ist man unglaublich schnell unglaublich weit fort vom Alltag und wirklich in der Natur. Wir wanderten vier Tage fast nur durch Wald. Anders als gedacht reduzieren sich Gedanken und Sorgen auf Essen, Trinken, Weg und Schlafplatz finden. Groß zum Philosophieren sind wir gar nicht gekommen. So eine entschleunigte, abenteuerliche, regionale Urlaubsart ist auf jeden Fall empfehlenswert. Wir freuen uns daher auf Nachahmung und stehen gerne mit Tipps und Tricks zur Seite!

Carmen und Jolanda

02Mai

Arbeitskreis anders besser weniger geht in die zweite Runde

Auch im Sommersemester trifft sich der AK anders besser weniger der ESG Erlangen. Leider kollidiert er terminlich teils mit Veranstaltungen der GHG (Sitzungen, Campustour). Dennoch möchte ich euch auf die Treffen aufmerksam machen: 2.5., 16.5., 30.5., 13.6., 27.6., 11.7 (alle mittwochs). Jeweils um 20h im Kaminzimmer der ESG (1.Stock im ESG-Haus, Hindenburgstr. 46).
Geplant ist unter anderem eine Themenrallye für das ESG-Dienstagabendprogramm zum Thema Umwelt, Nachhaltigkeit und Grüner Gockel (kirchliches Umweltzertifikat) vorzubereiten. Außerdem wollen wir uns kreativ austoben und einen Filmclip zum Thema nachhaltig anders leben produzieren. Alles Weitere nach Lust und Laune der AK-TeilnehmerInnen. Für den 16.5. steht ein Film auf dem Programm. Wir freuen uns über neue und alte Gesichter!

29Apr

Fukushima und die Folgen

Lichtbildvortrag mit anschließender Diskussion am 23. Mai 2012 um 19.00 Uhr im Hörsaal C (Kochstr. 4, 91054 Erlangen)

Antje Wagner (Mitarbeiterin von Susanna Tausendfreund MdL) und Markus Büchler (Mitarbeiter von Dr. Toni Hofreiter MdB) haben in Fukushima Betroffene der Atomkatastrophe besucht.

Über ihre Reise in die japanische Krisenregion haben die beiden Atomkraftgegner einen Lichtbildvortrag zusammengestellt, der vom Schicksal der Opfer des Super-GAUs, von verlogener Informationspolitik und verzweifelten Aufräumarbeiten erzählt.

Im März 2011 war die Welt schockiert von den Bildern aus Japan. Das mediale Interesse ebbte schnell ab, obwohl immer mehr Details bekannt wurden über den dramatischen Zustand, der sich bis heute eher verschlimmert als verbessert hat. Inzwischen rüstet die Atomlobby weltweit für eine angebliche Renaissance der Atomkraft. Auch in Europa: von Frankreich über Tschechien und Polen bis Rußland. Sind die Folgen schon vergessen? Brauchen wir Atomkraft?

Die beiden Referenten geben einen Überblick über den derzeitigen Stand der Atomkraft weltweit, über Ausbaupläne, Wirtschaftlichkeit und Alternativen.

In dem Vortrag wird deutlich: Atomkraft ist nicht beherrschbar und überflüssig. Atomkraft behindert den Umstieg auf Erneuerbare Energien, den wir brauchen, um den Klimawandel zu bremsen. Die Alternativen stehen bereit und warten auf ihren Einsatz – weltweit! Die Energieversorgung der Zukunft besteht aus dezentralen, vernetzten, erneuerbaren Energiequellen in Bürgerhand.

 

24Apr

Durchstarten ins neue Semester

Am ersten Wochenende des Semesters zog sich die GHG ins schöne Warmensteinach zum Klausurkonvent zurück. In  drei Tagen wurde die interne Struktur ebenso diskutiert wie hochschul- und gesellschaftspolitische Themen. Ergebnis: Wir bleiben eine Hochschulgruppe mit flacher Hierarchie, d.h. ohne Sprecher_innen. Zur inhaltlichen Diskussion untereinander und mit anderen Studierenden wird es im Sommersemester voraussichtlich zwei Stammtischabende geben. Die wöchentlichen Sitzungen werden dagegen hauptsächlich von der Organisation von Aktionen und der Planung bzw. Durchführung des Hochschulwahlkampfs bestimmt sein. Bei den Wahlen am 26. Juni tritt die GHG dieses Jahr trotz der guten Erfahrungen mit BGL im vergangenen Jahr wieder mit einer eigenen Liste mit zahlreichen motivierten Kandidat_innen an. Das Wahlprogramm wird demnächst hier auf der Seite zu finden sein.

Wie es sich für die ökologischste aller Hochschulgruppen gehört, wurde nicht nur geredet, sondern in zahlreichen Outdoor-Phasen auch aktiver Naturschutz betrieben. Fazit: Nach dem durchaus unterhaltsamen und motivierenden Wochenende heißt es jetzt den Schwung mitnehmen und ins neue Semester durchstarten! Neue Gesichter sind dabei natürlich weiterhin sehr gerne gesehen.

22Mrz

Sunny Flashmobbing am Internationalen Tag des Waldes

Bewaffnet mit Straßenkreide, Absperrband und Umhängeschildern machten wir am Internationalen Tag des Waldes (21.3.) die Erlanger Fußgängerzone unsicher. Am Hugenotten-, Schloss- und Rathausplatz hinterließen wir mit Kreide unsere Botschaft: Internationaler Tag des Waldes, 2x der Hugo verschwindet an Wald in einer Sekunde weltweit, das ist ein Quadrat von 2×2 m pro Millisekunde. Und zogen als 2×2 m-Quadrat zu viert mit Absperrband weiter und auf dem Rückweg einmal durch die Arkaden. Einige PassantInnen wurden auf uns aufmerksam und sprachen uns an, um beispielsweise zu fragen, was man/frau denn dagegen tun könne. Wir erklärten: Recyclingpapier kaufen, sparsamer mit Papier umgehen (z.B. doppelseitig bedrucken), weniger Fleisch essen, keine Billigmöbel kaufen etc.

Trotz der schokierenden Fakten: pro Jahr verschwinden weltweit 13 Millionen Hektar Wald, pro Tag wird in Kanada eine Fläche von 5760 Fußballfeldern abgeholzt und der Papierverbrauch in Deutschland beträgt 230kg pro Kopf und Jahr (7x so viel wie 1950), brachte die Aktion bei dem herrlichen Wetter viel Spaß und wurde durch ein leckeres Bio-Eis aus dem Muskat (Bio-Restaurant in der Hauptstr. zwischen Schloss und hinterem Müller) abgerundet.

 

17Mrz

Redebeitrag bei der Fukoshima-Mahnwache

Konnichi wa,

mit dem japanischen Guten Tag darf ich Sie und euch im Namen der parteiübergreifenden Initiative “Atomausstieg jetzt!” herzlich zur heutigen Mahnwache am Vortag des 1.Jahrestages der Fukoshima-Katastrophe begrüßen! Wir freuen uns, dass Sie so zahlreich erschienen sind.

Sicherlich erinnern sich die meisten von uns recht genau daran, was Sie letztes Jahr um die Zeit gemacht haben, als das Unglück in Fukoshima passierte. Wir alle erinnern uns an die Tage der Ungewissheit, die auf den GAU folgten, an die Fernsehbilder, an die erneute Atomkraftdebatte in Deutschland und an die davon beeinflussten Wahlen. Mittlerweile ist es medientechnisch ruhig geworden, deshalb liegt es an uns, dass wir dazu beitragen, dass Fukoshima nicht vergessen wird, was wir beispielsweise mit dieser Mahnwache tun.

Einerseits dürfen die Opfer und Leidtragenden der Katastrophe in Japan nicht vergessen werden. Andererseits müssen wir uns dafür einsetzen, dass Konsequenzen aus der Katastrophe gezogen werden. Denn durch Fukoshima wurde uns allen erneut drastisch vor Augen geführt, dass Atomkraft eine nicht beherrschbare Risikotechnologie ist. Was nur heißen kann: Weltweiter Atomausstieg-Engergiewende jetzt!

Als Zeichen der Solidarität mit den Opfern und Leidtragenden und der Anit-Atom-Kraft-Bewegung in Japan halten Sie jetzt vielleicht schon einen Papierkranich in der Hand. Der Kranich steht in Japan für Glück, Gesundheit und Langlebigkeit, wenn man ihn verschenkt. Seit dem 2.Weltkrieg ist er auch Symbol der Anti-Atom-Kraft-Bewegung. Der BUND hat im Vorfeld des Fukoshima-Jahrestages einen Aufruf zum Kranichefalten gestartet. Aus 1.000 gebetenen wurden 10.000, die der BUND erhielt und die der Bundesvorsitzende Hubert Weiger morgen am Jahrestag der Atom-Katastrophe als Gastgeschenk in Japan übergeben wird. Um hier vor Ort die Solidarität mit Japan auszudrücken und ein Zeichen gegen Atomkraft zu setzen, habe ich mit anderen Studierenden aus der Grünen Hochschulgruppe auch für Sie Kraniche gefaltet.

Mögen sie ein Beitrag gegen das Vergessen von Fukoshima sein! Vielen Dank!

Jolanda Gräßel, 10.3.2012

08Mrz

Für ein selbstbestimmtes Frauen- und Männerbild

8. März, Weltfrauentag, oder Frauenkampftag, wie er auch genannt wird. Doch wofür wird gekämpft?
Es geht um nicht weniger als die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Das Problem ist zu entscheiden ist, was Recht bzw. Unrecht ist. Meines Erachtens kann es dabei nicht um die Überwindung von entsprechenden Rollenfunktionen gehen, die Frauen und Männer in der Gesellschaft einnehmen. Frauen und Männer sind nun einmal unterschiedlich. Genau diese Unterschiede bürgen jedoch die Chance sich zu einem emergenten Mehrwert für unsere Gesellschaft zu ergänzen. Gleichwohl ist jedoch anzuerkennen, dass das gesellschaftliche System, in welchem wir leben, die Agenten in diesem System, hier also die Frauen und Männer in ihrem Denken und Handeln beeinflusst. Dabei muss stets präsent sein, dass genau jene Agenten durch ihr Zusammenwirken, diese System erst erschaffen. Es handelt sich also um eine zirkelschließende Dynamik. Leben wir also in einem patriarchalischen System, also ein solches, welches überwiegend von Männern dominiert ist, so verhalten sich Männer und Frauen auch dementsprechend. Das Ziel sollte aber keineswegs der Gegenentwurf eines matriarchalischen Systems sein. Sondern ein jenes, welches sich nicht durch die Dominanz irgendeines Geschlechts auszeichnet, wo hingegen Eignung und Engagement für entsprechenden Aufgaben ausschlaggebend sind. Sich auf dem Weg dorthin nicht zu verlaufen bedarf einer immer währenden Präsenz in den Köpfen möglichst vieler Agenten diese Systems, da gerade die zirkuläre Dynamik von Zusammen- und Rückwirken eine kritisches Reflexion von außen immens erschwert. Genau hierfür ist Weltfrauentag. Um jeden Einzelnen auf dieses Thema (erneut) hinzuweisen.  Denn nur hier, bei der einzelnen Frau bzw. dem einzelnen Mann, dem einzelnen Agenten kann Geschlechtergerechtigkeit beginnen.

Wolfram Barfuß

29Jan

Demo gegen Rechts am 03.02. in Ansbach

Am Freitag, 03.02.2012 findet um 16:00 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz in Ansbach eine Demonstration gegen rechtes Gedankengut und daraus resultierende Gewalttaten statt. Leider ist dieses Thema noch immer aktuell, wie u.a. der unlängst geschehene rechtsmotivierte Übergriff auf ein Jugendzentrum in Ansbach beweist.

Träger der Veranstaltung sind der neu gegründete Antifaschistische Koordinierungskreis Ansbach (AKA), die Lokale Allianz gegen Rechtsextremismus Ansbach (LARA) sowie Stadt und Landkreis Ansbach. Insgesamt zeigen sich über 30 Unterstützergruppen solidarisch. Auch Mitglieder der Grünen Hochschulgruppe Erlangen-Nürnberg sowie der Grünen Jugend Erlangen werden gemeinsam an der Demonstration teilnehmen, um ein deutliches Zeichen gegen Faschismus und rechte Gewalt zu setzen. Wer sich anschließen möchte, kann gern eine Mail senden an post@ghg-erlangen.de oder am Donnerstag zur Sitzung kommen. Nach der Demo findet außerdem noch das Konzert “Aufmucken gegen Rechts”  im Speckdrumm in Anbsach statt.

 

15Dez

Pressestimmen nach der Versammlung aller Studierender

Hier für euch zwei Artikel über die Versammlung aller Studierender letzten Montag!

nordbayern.de

sueddeutsche.de

22Nov

Versammlung aller Studierenden in diesem Wintersemester

Der Konvent hat entschieden:

Die Versammlung aller Studierenden wird am 12.12.2011 im Audimax von 16h – 18h stattfinden. Weiter Informationen dazu werden in Kürze folgen.

Hier noch der Bericht zur gestrigen Konventssitzung.

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